Häufig gestellte Fragen

Sind Sie für die Entfernung oder Umsiedelung von Wespennestern zuständig?

Nein. Hierfür wenden Sie sich am besten an den nächsten Imkerverein, da dessen Mitglieder zumeist die erforderliche Expertise und Ausrüstung dafür haben.

Zwar setzen wir uns selbstverständlich für den Schutz aller heimischen Tiere ein. Manche Nachbarschaft führt jedoch zu Konflikten. Dazu zählen insbesondere Wespen, Hornissen und Honigbienen. Während die Honigbiene als Haustier zählt, stehen die beiden anderen streng unter Naturschutz! Eine Umsiedelung ist daher nur erlaubt, wenn tatsächlich eine nennenswerte Störung oder Gefährdung besteht. In besonders dringenden Fällen (Kindergärten, Schulen, Altenheime, Allergiker...) hilft auch die Feuerwehr.

Wie kann ich einem verletzten Vogel helfen?

Die Wildvogelhilfe Rhein-Sieg nimmt verletzte und kranke Vögel auf. Sie wird geleitet von Frau Bornstein, vom BUND Rhein-Sieg unterstützt und befindet sich bei Eitorf. Vögel sollten nur nach Absprache dort abgegeben werden. In vielen Fällen ist ein Tierarzt die beste Hilfe, doch nicht alle behandeln auch Wildvögel.

Vorsicht bei Jungvögeln: Diese können oft nach Verlassen des Nestes noch nicht richtig fliegen und sind etwas unbeholfen,  doch sollte man sie in Ruhe lassen, denn gut gemeintes Eingreifen kann erheblich schaden!

Weitere Infos, Erste-Hilfe-Tipps und Kontaktmöglichkeiten auf

www.wildvogelhilfe-rsk.de

Tel. 02243 8473555

Seit 2011 sterben jährlich tausende Amseln durch das Usutu-Virus. Der NABU sammelt Funddaten toter Amseln, um sie der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. Tote aufgefundene Amseln können Sie hier melden:

www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/krankheiten/usutu

Kann der NABU bei der Pflege meines naturnahen Grundstücks helfen?

Gerne beraten wir Sie bei der Umsetzung von Projekten oder vermitteln Experten. Jedoch sind wir weder ein GaLaBau- oder Landschaftspflegebetrieb, noch können wir alle Kosten privater Projekte übernehmen. In besonderen Fällen ist eine Zusammenarbeit aber durchaus möglich. Vereinzelt können wir wertvolle Flächen pachten oder kaufen. Fragen Sie uns daher gerne.

Was ist bei Baumfällungen und Gehölz- und Heckenschnitten zu beachten?

Das Bundesnaturschutzgesetz enthält einen Brutschutz für Vögel vom 1. März bis 30. September. In dieser Zeit sind Fällarbeiten und Gehölzrückschnitte verboten. Ausgenommen sind Formschnitte z.B. von Hecken oder Pflegeschnitte bei Obstbäumen. Ebenfalls ausgenommen ist die Forstwirtschaft. In besonderen Fällen können von der Kommunal- oder Kreisverwaltung Sondergenehmigungen erteilt werden. Bei weiteren Fragen können Sie sich auch an das Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft wenden.