Vermeidung von Plastikmüll

Was Sie konkret tun können, um Plastikmüll zu reduzieren:

Schauen Sie sich all das Plastik in Ihrem Leben an. Wie viel sehen Sie? Könnten Sie darauf verzichten?

 

Gehen Sie in die Gemüseabteilung Ihres Supermarktes. Zählen Sie die Produkte, die sich problemlos ohne Plastik verkaufen ließen.

 

Was kaufen Sie aus Bequemlichkeit in Einzelverpackungen (z.B. Taschen-tücher, Joghurts oder Süßigkeiten), obwohl Sie wissen, dass Sie der Umwelt damit schaden?

 

Gehen Sie hinaus, stellen Sie die Stoppuhr Ihres Smartphones auf zwei Minuten und sammeln Sie auf dem Gehweg, in einem Park oder an einem Platz Müll ein, bis die Zeit abgelaufen ist. Wie viel Müll haben Sie gesammelt?

 

Überlegen Sie, welches Produkt Sie zuletzt in einer Blisterverpackung erworben haben. Gibt es das gleiche Produkt auch ohne Verpackung? Greifen Sie beim nächsten Mal zur Ware, die am wenigsten verpackt ist.

 

Informieren Sie sich darüber, welche Verpackungen recycelt werden können und was mit dem Plastik, das Sie kaufen, passiert. Achten Sie darauf, dass Sie alle Verpackungen bestmöglich entsorgen.

 

Kaufen Sie nur noch Mehrwegflaschen und sammeln Sie auf der Straße Plastikflaschen ein. Werfen Sie Pfandflaschen nicht in den Müll, sondern geben sie Sie einem Obdachlosen oder selbst im Supermarkt ab.

 

Hinterfragen Sie irreführende Hinweise auf Verpackungen. Plastik bleibt Plastik, auch wenn es „abbaubar“ ist.

 

Kaufen Sie so wenig verpackte Produkte wie möglich.

 

Unterstützen Sie verpackungsfreie Supermärkte, nehmen Sie eigene Taschen und Behälter mit, um unverpackte Ware zu kaufen.

 

Schicken Sie Ihrem Abgeordneten eine Email. Machen Sie ihn darauf aufmerksam, dass Sie Anti-Plastik-Gesetze möchten und dass Umweltsünder bezahlen müssen.

 

Sie haben Plastikflaschen, Strohhalme, Chipstüten, Wattestäbchen, Plastiktüten und Feuchttücher zur Auswahl. Auf welche drei Hauptverschmutzer könnten Sie ab sofort verzichten? Tun Sie es!

 

Finden Sie Refill-Stationen in Deutschland und regen Sie selbst Cafés und Geschäfte dazu an, sich am Refill-System zu beteiligen (www.refill-deutschland.de).

 

Schicken Sie bei der nächsten Gelegenheit in einer Bar oder einem Restaurant den Strohhalm zurück und erklären Sie, warum Sie diesen nicht verwenden möchten.

 

Nehmen Sie Ihr eigenes (Metall-)Besteck mit zur Arbeit.

 

Prüfen Sie die Inhaltsstoffe Ihrer Kosmetik- und Toilettenartikel auf Mikroplastik. Überlegen Sie bei allen Produkten, die Plastik enthalten, wie Sie künftig auf sie verzichten könnten.

 

Nähen Sie sich und Ihren Freunden eine Tasche aus Stoffresten oder häklen und stricken Sie sich selbst Einkaufstaschen, die Sie beim Einkauf verwenden können.

 

Suchen Sie im Internet nach verpackungsfreien Supermärkten in der Nähe und kaufen Sie möglichst dort ein.

 

Finden Sie für ein funktionstüchtiges Altgerät, das Sie entsorgen möchten, ein neues Zuhause. Es gibt doch das Internet und sicher freut sich jemand über ein günstiges Gerät.

 

Bereiten Sie sich selbst Mittagessen zu Hause zu und nehmen Sie es mit zur Arbeit.

 

Kaufen Sie keinen Coffee-to-Go, setzen Sie sich lieber in ein Café, genießen die Ruhe und trinken den Kaffee aus einer Porzellantasse. Das erhält die Esskultur und verhindert das Trinken des Kaffees im Dauerlauf.

 

Besprechen Sie mit Kollegen und Angestellten, wie Plastik vermieden werden könnte. Fragen Sie, wo sie Plastik einsetzen und wie sie darauf verzichten könnten.

 

Setzen Sie Ihren Kollegen und Angestellten gegenüber ein Zeichen: Besorgen Sie jedem eine Kaffeetasse, und bitten Sie sie, keine Wegwerfbecher mehr mitzubringen.

 

Für Kinder:

 

Packe all dein Plastikspielzeug, mit dem du nicht spielst, auf einen Haufen. Besprich mit deinen Eltern, auf welche Art von Plastikspielzeug du in Zukunft verzichten kannst.

 

Bitte deine Schule, keine Luftballons mehr steigen zu lassen, und erkläre warum. Schlage andere Möglichkeiten vor, Anlässe zu feiern.

 

Überlege dir, wie in eurer Schule Plastik verwendet wird. Könnte man auf irgendetwas verzichten? Sprich deine Lehrer darauf an, und bitte sie, gemeinsam eine bessere Lösung zu finden. Wie wäre es mit Alternativen?