Wanderungen mit dem Rhein-Sieg-Anzeiger

in die Wahner Heide.

Die Überraschungstüte!

 

Lernen Sie mit dem Rhein-Sieg-Anzeiger, dem NABU Köln und dem

NABU Rhein-Sieg das Naturschutzgebiet Wahner Heide kennen.

 

 

Von wegen Trockenheide. Nass von oben ...

Regen ohne Ende: Wanderung mit dem Rhein-Sieg-Anzeiger am 14. Juli

auf dem NABU-Heidenelkenpfad bei Troisdorf-Altenrath

Heidenelke in voller Pracht ...
Heidenelke in voller Pracht ...

Niemand ließ sich die Stimmung vermiesen. Was so hoffnungsvoll im Trockenen begann, endete im Dauerregen. Aber (fast) alle hatten sich mit wetterfester Kleidung darauf eingestellt. Wegen des kühlen und feuchten Wetters der letzten Wochen wuchs und blühte es, wo man hinschaute: Echtes Labkraut, Wiesenlabkraut, den dazu gehörenden Bastard, Wiesenflockenblume, Jakobskreuzkraut, Kleiner Ampfer, Filzkraut, Kleines Habichtskraut, Thymian, die Reihe ließe sich beliebig verlängern. Und natürlich das, worauf alle so neugierig gewartet hatten: In herrlichen Pulks schaute überall die Heidenelke hervor. Manche waren zunächst enttäuscht, die Blüte, die in der Zeitung einige Zentimeter maß, ist in der Natur nur etwa einen Zentimeter groß. Aber das Naturschauspiel begeisterte alle. Und zum Schluss konnte man unter schützendem Schirm zum Abschluss noch über die Calluna- oder Besenheide schauen, die ihre Blüte in wenigen Wochen entfalten wird, was tausende zu einem Spaziergang in die Wahner Heide führen wird.

 

Bericht im Rhein-Sieg-Anzeiger.

 

Sie können dies auch wieder mit dem NABU Köln, dem NABU Rhein-Sieg und dem Rhein-Sieg-Anzeiger tun: Am Sonntag, dem 26. August 2012. Achten Sie einige Tage vorher auf den Bericht. (wk 150712).

Kleiner Vogefuß mit gefiederten lättern
Kleiner Vogefuß mit gefiederten lättern

Der Kleine Vogelfuß, Ornithopus perpusillus, auch Mäusewicke, ein Schmetterlingsblütler, ist eine kleine Pflanze, etwa doppelt so groß wie das Bild. Der Name kommt von dem vogelfußartigen Fruchtstand. Der Regen kann ihm nichts anhaben, die muntere Rhein-Sieg-Anzeiger Truppe fand die seltene Pflanze am Rand des Heidenelkenpfades. Sie liebt Sandfelder, Dünen und Brachland, hier ist sie genau richtig.

Jörg Pape erläutert die Bedeutung von Magerwiesen für die biologische Vielfalt.
Jörg Pape erläutert die Bedeutung von Magerwiesen für die biologische Vielfalt.

Samstag, 12. Mai - 17 Uhr

Neue Wälder - Waldentwicklung im Königsforst

Am Freitag, dem 27. April 2012 wird ein Beitrag über die Wanderung im Königsforst im Rhein-Sieg-Anzeiger erscheinen. Ab dann können Sie über die dort angegebene Telefonnummer an der Kartenverlosung teilnehmen. Sie werden hier an dieser Stelle einen Hinweis und auch einen entsprechenden Link zur Zeitung finden.

 

Der Königsforst als größte geschlossene Waldfläche auf Kölner Stadtgebiet, Teil der Bergischen Heideterasse, hat eine lange wechselvolle Geschichte vom kurfürstlichen Bannwald  über die Ausweisung als Waldnaturschutzgebiet hin zum Natura 2000 Gebiet hinter sich. Wie häufig auch beim Landeswaldbesitz wurden die ursprünglichen Buchenwaldgesellschaften, denen sich auf den Terassenböden des Rheins auch die Eiche beimischte,schon zu Preußenzeiten in Fichte und Kiefer umgewandelt. Heute werden die Nadelwaldbereiche allmählich wieder kahlschlagfrei in Laubwald überführt, wenn nicht dramatische Naturgewalten wie der Sturm "Kyrill" ein anderes Handeln erfordern. Altbäume dürfen absterben und zerfallen, um vielen Höhlenbewohnern und zahlreichen Käferarten bessere Entwicklungsmöglichkeiten zu geben.

Besonders schützenswerte Waldgesellschaften im Königsforst sind der Hainsimsen-Buchenwald, in den Talungen der Stieleichen-Hainbuchenwald und entlang der meistens glasklaren Bäche wie Flehbach, Giesbach und Kurtenwaldbach Erlen-Eschen und Weichholzauenwälder. Ressourcennutzung und Schutz wertvoller Waldbiotope haben auch unter der Berücksichtigung der bedeutsamen Naherholung unter Ballungsraumverhältnissen entscheidende Bedeutung bei allen Waldentwicklungsstrategien. Auf der Wanderung werden fachkundige Forstmitarbeiter unter Leitung von Joachim Cohnen, Revierleiter des Forstreviers Rath, Konflikte und Lösungen aufzeigen. 

Sonntag, 15. April 2012 - 10 Uhr

Frühlingserwachen in der Aggeraue

Der "Rhein-Sieg-Anzeiger" verlost für diese erste naturkundliche Wanderung 20 mal je zwei Plätze. Wer mitgehen möchte wähle bis Donnerstag, 29. März, Mitternacht, die 01379/88 54 14 (50 Cent pro Anruf aus dem Festnetz, ggf. abweichende Preise aus dem Mobilfunk) und nenne das Kennwort "Wanderung". Die Gewinner werden anschließend über den Startpunkt der Tour informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Die Tour führt Sie zu Wasser, Wald und Wildnis in das Naturschutzgebiet Wahner Heide. Vorbei an Frühlingsblühern wie Scharbockskraut und Bärlauch geht es direkt an den Fluss. Er zeigt sich in seinem neuen stetig wechselnden Bett, dass er nun wieder selbsttätig graben darf. Steilhänge und weite Kiesbänke bieten ein Biotop für Eisvögel und Flussregenpfeifer. (Ein Fernglas wäre angesagt!). Rückwärts geht es den Aggerauenweg über Engels Heiligenhäuschen zum Alten Wasser, einem bestaunenswertem Auenwald. Wie steil die Wahner Heide sein kann, merken wir beim Aufstieg zum Güldenberg, einer "Wildniszelle" mit uralten Buchen, aber auch mit neuem Leben, mit Naturverjüngung. Hier leben Schwarzspecht, Hohltaube und Waldkauz in Höhlen in den Riesen, die bereits vom Zerfall gekennzeichnet sind. Am Kronenweiher vorbei, führt der Quarzitgrubenweg zum Leyenweiher. Dies scheint Troisdorfs beliebtestes Gewässer zu sein, zu erkennen an den von Hunden blankgeputzten  Ufern und an den "Neozoen", Tieren die nicht hierher gehören. Auf umgefallenen Baumstämmen blinzeln amerikanische Schmuckschildkröten in die Sonne. Fünfmarkstückgroß fanden sie vor vierzig Jahren den Weg in deutsche Aquarien. Die süßen Tiere mit den roten Wangen sprengten in kurzer Zeit ihre häuslichen Lebensräume,  wurden in heimischen Gewässern ausgesetzt. Der frostige Tod wurde den tropischen Tieren vorhergesagt, jetzt sind 60 cm lang und haben jedem Frost getrotzt

 

 

40 Besucher begeistert von KStA Wanderung

NABU Köln und NABU Rhein-Sieg führten am 15. April durch die Aggerauen

Jörg Pape, NABU Köln, im Gespräch mit Michaela Paus, der Vertreterin des KStA
Jörg Pape, NABU Köln, im Gespräch mit Michaela Paus, der Vertreterin des KStA

Alles spielte mit: Wetter, gute Laune und reichhaltig Informationen zum Erwachen der Natur. Ein Grünspecht begrüßte die Teilnehmer mit seinem etwas dem menschlichen Lachen ähnelnden Ruf. Neben den Frühjahrsblühern wie Hohlem Lerchensporn, Scharbockskraut und Bärlauch, konnten die ersten Triebe des Straußfarn in den nassen Bereichen des Aggerauenwaldes gesichtet werden. Beeindruckend ragten die Baumriesen der alten Buchen auf dem Güldenberg in den Himmel. Über den Fliegenberg mit seiner herrlichen Aussicht ins Siebengebirge (Bild) ging es über sandige Wege zum Ausgangspunkt zurück. (wk160412).

Link zum KStA-Bericht.

Weitere Veranstaltungen mit dem KStA

Die Verlosungstermine für die Teilnahmekarten werden rechtzeitig im Rhein-Sieg-Anzeiger bekanntgegeben

Samstag, 14. Juli - 10 Uhr

Blume des Jahres auf dem Heidenelkenpfad

Sonntag, 22. Juli 2012 - 10 Uhr

Dat Wasser vun Kölle es jot! (Porzer Ausgabe des KStA)

Sonntag, 26. August 2012 - 10 Uhr

Die Heide blüht - Besenheide (Calluna vulgaris)

Samstag, 13. Oktober 2012 - 10 Uhr

Der Wald leuchtet Indian Summer

Sponsoren

... unterstützt den   NABU
... unterstützt den NABU
Klicken ...
Klicken ...
Aktive Kinder- und Jugendgruppen in der Biostation in Eitorf, in Niederkassel und der Naturschule in Lohmar-Wahlscheid
Aktive Kinder- und Jugendgruppen in der Biostation in Eitorf, in Niederkassel und der Naturschule in Lohmar-Wahlscheid
Geodaten - Kartenwerk
Geodaten - Kartenwerk

Machen Sie uns stark

Online spenden