Restaurierung und Anlage weiterer Kleintümpel

Im Frühjahr 2017 wurden ein bestehender Dernoton-Teich, der mit den Jahren undicht geworden ist, restauriert. Dazu wurden Steine, die Besucher in den Teich geworfen hatten und die Tonschicht zerstört hatten, entfernt. Danach wurden die Löcher mit Dernoton aufgefüllt und eine zusätzliche Lage eingebracht. Jetzt wird der Teich wieder Wasser halten.

 

Ein zweiter Teich, der in den Vorjahren ausgehoben wirden war, konnte ebenfalls mit Dernoton abgedichtet werden. (Ulrich Kuczkowiak, 29.04.2017)

Rolf ud Jürgen rütteln das aufgetragene Dernoton fest. Bild: Wiebke Dallmeyer-Böhm
Rolf ud Jürgen rütteln das aufgetragene Dernoton fest. Bild: Wiebke Dallmeyer-Böhm

Teichbauten zur Rettung der Geburtshelferkröten

Am 14.03.2017 fertig gestellt: Geburtshelferkrötenteich. Wir warten auf Regen und hoffen, dass er dicht ist. (Foto: Johannes van de Braak)
Am 14.03.2017 fertig gestellt: Geburtshelferkrötenteich. Wir warten auf Regen und hoffen, dass er dicht ist. (Foto: Johannes van de Braak)
Im März 2017 wird der Teich fertig gestellt. Die Dernoton-schicht wird aufgetragen, mit Rüttelplatte gefestigt und mit Basaltschotter zum Schutz abgedeckt. (Foro: Ulrich Kuczkowiak)
Im März 2017 wird der Teich fertig gestellt. Die Dernoton-schicht wird aufgetragen, mit Rüttelplatte gefestigt und mit Basaltschotter zum Schutz abgedeckt. (Foro: Ulrich Kuczkowiak)

Ab  dem 17.Oktober finden umfangreiche Baumaßnahmen zur Anlage von Laichgewässern für die bedrohten Geburtshelferkröten und Gelbbauchunken statt. Dabei wird ein großes Laichgewässer von etwa 200 Quadratmetern für die Geburtshelferkröten angelegt. Bisher laicht diese interessante Kröte nur im See, wo die Bestände wahrscheinlich aufgrund des Fischbestandes drastisch abgenommen haben. Das neue Laichgewässer und die angrenzenden Blockschutthalden sind ein ideales Ersatzbiotop.

Weiterhin werden einzelne Kleintümpel als zusätzliche Laichgewässer für die Gelbbauchunken gebaut. An der Obstwiese versuchen wir mit Betonteichen kleine nur zeitweilig Wasser-haltende Teich anzulegen. Im Außensteinbruch versuchen wir mit zusätzlichen Löchern sonnige Großpfützem anzulegen, wo diese vom Aussterben bedrohte Amphibienart laichen kann.

Zusätzlich wird eine entbuschte Fläche eingeebnet, auf der sich eine offene Zisterne befand und die eine besondere Gefahrenstelle darstellte. Diese Fläche ist nach dem Einebnen sicher und kann jetzt auch durch den NABU besser gepflegt werden.

 

Die Arbeiten wurden durch das Chance 7-Projekt des Kreises möglich gemacht. Wir danken allen Beteiligten des Chance 7-Projektes, der Biologischen Station Bonn und der Unteren Landschaftsbehörde für die Planung und Begleitung.

Aktuell muss der Fortgang der Arbeiten warten, da wegen der nassen Wetterlage die wasserdichte Schicht aus Dernoton nicht eingebracht werden kann. (Text: Ulrich Kuczkowiak, 30.10.2016)

Ersatzgewässer für Geburtshelferkröten im Bau. Der zukünftige Teich ist ausgehoben und die erste unterste Lage Split eingebracht. Eine Schicht Dernoton als dauerhafte Wasserbarriere folgt. (Bild: Johannes van de Braak)
Ersatzgewässer für Geburtshelferkröten im Bau. Der zukünftige Teich ist ausgehoben und die erste unterste Lage Split eingebracht. Eine Schicht Dernoton als dauerhafte Wasserbarriere folgt. (Bild: Johannes van de Braak)
Betontümpelchen für Gelbbauchnken (Bild: Johannes van de Braak)
Betontümpelchen für Gelbbauchnken (Bild: Johannes van de Braak)
EIne Zisterne, in der viele Kleintiere verunglückten wurde eingeebnet. (Bild: Johannes van de Braak)
EIne Zisterne, in der viele Kleintiere verunglückten wurde eingeebnet. (Bild: Johannes van de Braak)

Die fleissige Mannschaft beim Tagewerk:

 

Teile der Bereiche werden mit einem Zaun abgesichert. (uku: 2015/05/15).

Obstwiese wird gepflanzt

Zeitungsartikel zur Anpflanzung der Obstwiese aus dem General-Anzeiger vom 25.05.2015
Obstwiese_Eulenberg_2015.pdf
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Im März 2015 werden 10 Bäume von seltenen Hochstamm-Obstbäumen im Randbereich des Naturschutzgebietes gesetzt.

Beispielhaft zu nennen sind Sorten wie der Mautapfel und Roter Bellefleure.


So soll einerseits die Fläche naturschutzfachlich aufgewertet werden und andererseits ein Stück Kulturlandschaft im Randbereich zur Ortschaft Eulenberg den dörflichen Charakter aufwerten.


Die Wiese wird damit auch optisch einen schönen Akzent am Dorfrand setzen.


(2015/uku)

Januar 2015: Entbuschungen am Eulenberg

Endspurt im Februar 2015 für die Entbuschungsaktion am Eulenberg. Das gefällte Strauchwerk wurde kleingeschreddert. Über 20 Kubikmeter Holzschnitzel konnten an die Nachbarschaft verteilt werden.

Die Hangflächen im Februar 2015 nach dem Entbuschen

Nach der Entbuschung ergibt sich wieder eine freie Sicht auf die jetzt entbuschten Hänge.
Nach der Entbuschung ergibt sich wieder eine freie Sicht auf die jetzt entbuschten Hänge.
Verbuschte Fläche vor der Entbuschungsmaßnahme im Herbst 2014
Verbuschte Fläche vor der Entbuschungsmaßnahme im Herbst 2014

Bei klierender Kälte wird großflächig der Ginster gefällt (oben) und zum Häckseln an den Weg gebracht (unten).

Ein neuer Unkentümpel

Ein neuer Teich soll als temporäres Gewässer für die seltenen Gelbbauchunken dienen. Die Neuanlage der etwa 18 qm großen Senke erfolgte im April 2014.

(uku 07/2014)

Pflegearbeiten in 2014: Entbuschungen im Hangbereich

Für den Erhalt der wertvollen trockenen Lebensräume müssen die Schotterflächen in regelmäßigen Abständen enbuscht werden. Die Arbeiten wurden im Januar und Februar durchgeführt. Insgesamt wurden über sechs Kubikmeter an gehäckseltem Astwerk aus dem Gebiet gebracht und an die örtliche Nachbarschaft verteilt.

 

Die seltene Golddistel und die Zauneidechsen werden davon profitieren.

(uku: 2014/07)

Das Strauchwerk wurde klein geschreddert und an Interessenten aus der Nachbarschaft verteilt
Das Strauchwerk wurde klein geschreddert und an Interessenten aus der Nachbarschaft verteilt

Entwicklung einer Brachfläche zur Obstwiese

Am Eulenberg wird immer wieder gemäht, gefällt und gearbeitet. Ziel ist der Erhalt der wertvollen Offenlandbereiche.

Ein Projekt ist die Herrichtung einer Brennesselfläche im Randbereich zum Dorfplatz. Diese Fläche ist Anfang 2013 freigestellt worden und soll sich wieder zu einer artenreichen Wiese weiter entwickeln. Im Jahr 2015 sollen dann Obstbäume gesetzt werden.

 

 

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uku (03/2013)

Samstag, den 31. August 2013:Tauchen für den Naturschutz

Der Vorstand des NABU Rhein-Sieg organisierte gemeinsam mit dem Eitorfer Tauchclub XARIFA am letzten August-Wochenende eine Tauchaktion in einem See innerhalb eines Naturschutzgebietes. Ziel war es, den See vom Müll der Menschen zu befreien sowie die Tier- und Pflanzenwelt zu erkunden.

Johannes van de Braak, Ulrich Kuczkowiak, Rainer Viehof (Xarifa), Hans-Werner Rauer und der geborgene Müll
Johannes van de Braak, Ulrich Kuczkowiak, Rainer Viehof (Xarifa), Hans-Werner Rauer und der geborgene Müll

Eitorf/ Siegburg - Bereits am frühen Morgen trafen sich freiwillige Helfer aus den Ortsgruppen des NABU-Rhein-Sieg mit den Tauchern von XARIFA am 17 Hektar großen Naturschutzgebiet. Während sich die Sporttaucher für den Tauchgang vorbereiteten, standen für die NABU-Helfer zunächst Landschaftspflegemaßnahmen auf der Agenda. „Vor allem die Kinder und Jugendlichen der Eitorfer Ortsgruppe Waldfledermäuse und die Natur-Ranger Aggerbogen aus Lohmar-Wahlscheid packten fleißig mit an“, berichtet NABU-Rhein-Sieg Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Kuczkowiak. Mit Rechen und weiteren Werkzeugen legten die Helfer verschiedene Hangabschnitte von Bewuchs frei. Die neu geschaffenen Offenlandbereiche sollen zukünftig optimale Lebensbedingungen für seltene Arten schaffen. Die Arbeit an den warmen Hängen wurde für die jungen Naturschützer unmittelbar belohnt: Schon nach kurzer Zeit entdeckten sie drei Zauneidechsen. 

 

Nach diesen Pflegmaßnahmen richteten die NABU-Mitglieder am Ufer des Sees ein „mobiles Labor“ für die Wasserproben aus den Tiefen des Sees ein. Diese Proben wurden von den Tauchern in festgelegten Tiefen des Sees entnommen, zum Beispiel zur Bestimmung des Sauerstoffgehalts. „Der Sauerstoffgehalt nimmt mit der Tiefe des Sees zu. Dies ist sicherlich in erster Linie den kälteren Temperaturverhältnissen in den tieferen Bereichen des Sees geschuldet“, erkärte NABU-Experte Axel Junker.

 

Als Höhepunkt ihrer Unterwasserexkursion entdeckten die Taucher zahlreiche Europäische Flusskrebse. Eine weitere Besonderheit der Unterwassertierwelt des Sees sind Süßwasserquallen. Die vermutlich aus Asien stammende Neozen werden nicht größer als zwei Zentimeter und sind für den Menschen harmlos. Bei ihren Tauchgängen sammelten die Taucher auch jede Menge Müll aus den Tiefen ein. Anschließend wurde dieser zur weiteren Entsorgung an das Ufer geschleppt. Ein Einkaufswagen war mit Abstand der größte Unrat im See. Sowohl für die NABU-Helfer als auch für die Taucher des XARIFA war es ein toller Tag mit besonderen Naturerlebnissen.

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Aktive Kinder- und Jugendgruppen in der Biostation in Eitorf, in Niederkassel und der Naturschule in Lohmar-Wahlscheid
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