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Küstenputztag am Rheinufer

Plastikmüll braucht Jahrhunderte, um zu verrotten und landet zu oft in unserer Umwelt. Die Verschmutzung beginnt bereits an den Flussufern, wo Plastikmüll gedankenlos weggeworfen wird und schließlich in Flüssen und Ozeanen landet. Hier hat er fatale Folgen für alle Wasserbewohner und kehrt durch diese schließlich auch wieder zum Menschen zurück. Zumindest hier könnten Städte, Gemeinden, Vereine und letztlich jeder Einzelne etwas tun, um dem zunehmenden Natur-Vandalismus entgegenzuwirken.

 

Viele Gruppen verbringen in den sonnigen Tagen ihre Freizeit gerne am Rheinufer und hinterlassen häufig Müll. Leere und zerschlagene Flaschen stellen für Mensch und Tier eine große Verletzungsgefahr dar. Die leeren Dosen und Einweg-Grillgeräte, schmutzige Servietten, Plastikmüll und zerrissene Zeitungen runden das hässliche Bild ab. Beim nächsten Hochwasser wird der liegen gebliebene Müll mitgerissen und gelangt über den Fluss in die Nordsee.

 

Aus diesem Anlass wird jährlich ein weltweiter Küstenputztag durchgeführt. Im Rahmen dieser Aktion führt auch der NABU Rhein-Sieg am 21.9. - zusammen mit anderen Akteuren - eine Müllsammelaktion am Rhein durch, um einen Rheinufer-Abschnitt in Niederdollendorf/Königswinter von Müll zu befreien. Es kommen viele Kinder- und Jugendgruppen.

 

Unsere Veranstaltung findet statt:

Samstag: 21.9.

Zeit: 11:00 - 14:00 Uhr

Ort: Niederdollendorf Fährstraße, Nähe Fähre am Rheinufer

Genauer Standort siehe Skizze im Anhang

für das Navi: Fährstraße Nr. 9 / Rheinufer 180 (Ecke)

 

Im Anschluss an die Veranstaltung wird Apfelsaft gepresst für die mithelfenden Kinder. Daher empfiehlt sich, eigene kleine Flaschen mitzubringen, um den Apfelsaft zu probieren.

 

Die Presse, Anwohner und Spaziergänger sind herzlich eingeladen, vor Ort mit anzupacken. Die Teilnehmer, die aktiv Müll sammeln möchten, sollten Handschuhe mitbringen.

 

Ein besonderer Dank gilt im voraus der Stadt Königswinter für die Leihgabe von Greifzangen sowie der späteren Entsorgung des gesammelten Mülls. Ebenso gebührt der Dank allen ehrenamtlichen Helfern.

 

Der NABU freut sich über eine rege Teilnahme.